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Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (kurz Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz oder EEWärmeG) fordert den Einsatz erneuerbarer Energien. Es gilt für alle neuen Gebäude und soll zu einem steigenden Anteil regenerativer Energien im Wärmesektor führen. Wir erklären, für wen das Gesetz gilt und welche Alternativen es zulässt.

Inhalte des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (kurz EEWärmeG) trat erstmals 2009 in Kraft und wurde seither regelmäßig überarbeitet. Das Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien auch im Wärmemarkt voranzutreiben. So sollen diese bis zum Jahr 2020 mindestens 14 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs in Deutschland decken. Damit das funktioniert, verpflichtet die Bundesregierung Bauherren dazu, ihren Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und Kühlung anteilig über regenerative Energien abzudecken. Gleiches gilt auch für öffentliche Gebäude, die umfassend saniert werden. Wie hoch die Mindestanteile regenerativer Energien sind, richtet sich dabei nach den eingesetzten Energiequellen. So gelten folgende Grenzwerte:

  • Solare Strahlungsenergie: 15 %
  • Geothermieanlagen: 50 %
  • Umweltwärme: 50 %
  • feste Biomasse: 50 %
  • gasförmige Biomasse: 30 %
  • flüssige Biomasse 50 %

 

Beheizte oder gekühlte Gebäude mit einer Nutzfläche von weniger als 50 Quadratmetern sind hingegen von den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes befreit.

Inhalte des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (kurz EEWärmeG) trat erstmals 2009 in Kraft und wurde seither regelmäßig überarbeitet. Das Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien auch im Wärmemarkt voranzutreiben. So sollen diese bis zum Jahr 2020 mindestens 14 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs in Deutschland decken. Damit das funktioniert, verpflichtet die Bundesregierung Bauherren dazu, ihren Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und Kühlung anteilig über regenerative Energien abzudecken. Gleiches gilt auch für öffentliche Gebäude, die umfassend saniert werden. Wie hoch die Mindestanteile regenerativer Energien sind, richtet sich dabei nach den eingesetzten Energiequellen. So gelten folgende Grenzwerte:

  • Solare Strahlungsenergie: 15 %
  • Geothermieanlagen: 50 %
  • Umweltwärme: 50 %
  • feste Biomasse: 50 %
  • gasförmige Biomasse: 30 %
  • flüssige Biomasse 50 %

 

Beheizte oder gekühlte Gebäude mit einer Nutzfläche von weniger als 50 Quadratmetern sind hingegen von den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes befreit.

Detaillierte Anforderungen an regenerative Energien

Entscheiden Sie sich für den Einsatz einer Solaranlage, gelten die Anforderungen als erfüllt, wenn die Kollektorfläche eine Mindestgröße erreicht. Bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohnungen beträgt diese 0,04 m² pro m² Nutzfläche. Wer ein Haus mit mehr als zwei Wohnungen baut, muss hingegen eine Mindestkollektorfläche von 0,03 m² pro m² Nutzfläche einplanen. Wer die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes mit Biomasse erfüllen möchte, muss gasförmige Rohstoffe in einer KWK-Anlage verwenden. Bei flüssiger Biomasse ist ein Heizgerät mit Brennwerttechnik einzusetzen. Feuerungsanlagen für feste Biomasse müssen bis zu einer Leistung von 50 KW einen Mindestwirkungsgrad von 86 Prozent erreichen. Bei Kesseln mit höherer Leistung gilt ein Mindestwirkungsgrad von 88 Prozent. Den Nachweis bildet die Abrechnung der Brennstofflieferenten. Diese ist fünf Jahre aufzubewahren. Für gasförmige und flüssige Biomasse müssen Sie die Abrechnungen in den ersten fünf Jahren nach Inbetriebnahme außerdem an die zuständige Behörde übermitteln. Möchten Sie die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes mit einer Wärmepumpe decken, muss diese effizient arbeiten. Messen lässt sich das an der sogenannten Jahresarbeitszahl. Die Grenzwerte hängen dabei von der Art der Anlage ab.

Detaillierte Anforderungen an regenerative Energien

Entscheiden Sie sich für den Einsatz einer Solaranlage, gelten die Anforderungen als erfüllt, wenn die Kollektorfläche eine Mindestgröße erreicht. Bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohnungen beträgt diese 0,04 m² pro m² Nutzfläche. Wer ein Haus mit mehr als zwei Wohnungen baut, muss hingegen eine Mindestkollektorfläche von 0,03 m² pro m² Nutzfläche einplanen. Wer die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes mit Biomasse erfüllen möchte, muss gasförmige Rohstoffe in einer KWK-Anlage verwenden. Bei flüssiger Biomasse ist ein Heizgerät mit Brennwerttechnik einzusetzen. Feuerungsanlagen für feste Biomasse müssen bis zu einer Leistung von 50 KW einen Mindestwirkungsgrad von 86 Prozent erreichen. Bei Kesseln mit höherer Leistung gilt ein Mindestwirkungsgrad von 88 Prozent. Den Nachweis bildet die Abrechnung der Brennstofflieferenten. Diese ist fünf Jahre aufzubewahren. Für gasförmige und flüssige Biomasse müssen Sie die Abrechnungen in den ersten fünf Jahren nach Inbetriebnahme außerdem an die zuständige Behörde übermitteln. Möchten Sie die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes mit einer Wärmepumpe decken, muss diese effizient arbeiten. Messen lässt sich das an der sogenannten Jahresarbeitszahl. Die Grenzwerte hängen dabei von der Art der Anlage ab.

Ausnahmeregelungen im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Neben der Nutzung regenerativer Energien können Sie sich auch für Ersatzmaßnahmen entscheiden. Infrage kommt dabei:

  • eine stromerzeugende Heizung
  • ein besserer Wärmeschutz
  • ein Fernwärmeanschluss

 

Entscheiden Sie sich dazu, die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes mit einer stromerzeugenden Heizung zu erfüllen, muss diese den Wärmebedarf zu mindestens 50 Prozent decken.

Um die Anforderungen mit einem besseren Wärmeschutz zu umgehen, muss Ihr Haus 15 Prozent effizienter sein, als von der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben. Das betrifft sowohl den Primärenergiebedarf, als auch den Transmissionswärmeverlust.

Wählen Sie den Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz, muss dieses zu mindestens 50 Prozent mit Kraft-Wärme-Kopplung oder Abwärme betrieben werden. Darüber hinaus gelten die Anforderungen auch dann als erfüllt, wenn ein wesentlicher Teil der Nah- oder Fernwärme aus erneuerbaren Energieanlagen stammt.

Wichtig zu wissen ist, dass Sie alle Maßnahmen untereinander kombinieren können. Verstoßen Sie jedoch gegen die Pflichten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

Ausnahmeregelungen im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Neben der Nutzung regenerativer Energien können Sie sich auch für Ersatzmaßnahmen entscheiden. Infrage kommt dabei:

  • eine stromerzeugende Heizung
  • ein besserer Wärmeschutz
  • ein Fernwärmeanschluss

 

Entscheiden Sie sich dazu, die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes mit einer stromerzeugenden Heizung zu erfüllen, muss diese den Wärmebedarf zu mindestens 50 Prozent decken.

Um die Anforderungen mit einem besseren Wärmeschutz zu umgehen, muss Ihr Haus 15 Prozent effizienter sein, als von der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben. Das betrifft sowohl den Primärenergiebedarf, als auch den Transmissionswärmeverlust.

Wählen Sie den Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz, muss dieses zu mindestens 50 Prozent mit Kraft-Wärme-Kopplung oder Abwärme betrieben werden. Darüber hinaus gelten die Anforderungen auch dann als erfüllt, wenn ein wesentlicher Teil der Nah- oder Fernwärme aus erneuerbaren Energieanlagen stammt.

Wichtig zu wissen ist, dass Sie alle Maßnahmen untereinander kombinieren können. Verstoßen Sie jedoch gegen die Pflichten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

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